Bei den Niagara-Fällen

Donnerstag, 25.07.2002

Um 6.30 Uhr fuhren wir bei schönem Wetter nach Niagara Falls und trafen um 9.30 Uhr so rechtzeitig in unserm Motel an, dass wir dort noch frühstücken durften.

Als erstes begaben wir uns auf kanadischer Seite zur „Maid of the Mist“-Tour, wo wir in blaue Plastikmäntel gehüllt wurden, die jedoch kaum das Sprühwasser zurückhielten. Dies galt insbesondere dann als wir uns voll in der Gischt der Horse-Shoe-Falls (der kanadischen Niagara-Fälle) befanden, jeder aber einmal erlebt haben muss.

Zu Fuß begaben wir uns über die Niagara River-Brücke auf die amerikanische Seite, wo wir erneut Visas ausstellen lassen mussten.

Von der Aussichtsplattform konnten wir einen herrlichen Blick auf die Niagara-Fälle, die ständig im Einsatz befindlichen  „Maid of the Mist“-Boote und die in gelben Mänteln eingehüllten Touristen werfen, die voll durchnässt sich den amerikanischen Fälle hautnah näherten.

Zwar herrschte beim Eintritt in die USA höchste Sicherheitsstufe, aber dann konnten wir uns den amerikanischen und kanadischen Fällen bis auf wenige Zentimeter nähern.

Die Vergnügungsmeile im kanadischen Niagara Falls ist eher abschreckend.  typisch  

„Behind the Falls“ bietet relativ wenig außer dem undurchdringlichen Blick auf vor sich herunterstürzende Wassermassen und die Chance auf einer etwas vorgelagerten Plattform mal richtig bis auf die Haut durchnässt zu werden.

Dagegen darf man sich im IMAX-Kino nicht den Film und die anschließende Ausstellung über Mythen und Schicksale an den Niagara Falls entgehen lassen.

Abends lohnt auch noch die Illumination der kanadischen Fälle (leider gibt es nur freitags das Feuerwerk), doch sollte man gut auf die Windrichtung achten, denn der feine Sprühnebel geht sonst durch und durch.

Freitag, 26.07.2002

In der Morgensonne hatten wir noch einmal einen herrlichen Blick auf die Niagara-Fälle vom Skylon-Tower aus.

Dann ging es mit dem Wagen den Niagara Parkway entlang zunächst zum „Great Gorge Adventure“, wo wir die Gefährlichkeit der gewaltigen Wasserwellen und Strudel nachvollziehen konnten.

Einmal mehr setzte meine Minolta wegen der hohen Luftfeuchtigkeit aus.

Am „Spanish Aero Car“ sahen wir den Rechteckknick des Niagara Rivers und seine gefährlichen Whirlpools.

Über Niagara on the Lake (mit Steamboat, schönen Villen und vielen Weinstöcken) gelangten wir nach dem obligatorischen Stau zu unserm Hotel in Toronto.

zurück zum Inhaltsverzeichnis