Sarnia und Ontario: 2. Teil

Freitag, 19.07.2002 

Relativ pünktlich landeten wir nach 3 Stunden Flug bei recht guter Sicht in Toronto, wo wir sehr schnell mit dem Shuttle-Bus zu Alamo gebracht wurden und dort unsern neuen Leihwagen (einen Ford Taurus Fullsizecar mit Kompass!) in Empfang nehmen konnten.

Bis Sarnia verlief die Fahrt recht zügig, nur in Sarnia verfranste ich mich dermaßen, dass uns Wolfgang von einem Restaurant abholen musste.

Ich war derart neben mir, dass ich vergaß die Kofferraumhaube richtig zu schließen, diese mitten auf einer Kreuzung aufklappte, ich dadurch irritiert wurde und fast in ein neben mir fahrendes Auto gekracht wäre. Der Tag hatte es aber auch heute in sich. (426 km gefahren)

In jedem Falle hatte sich diese Ost-Kanada-Tour voll gelohnt und ich hoffe, dass die bescheidene Bilderauswahl ein wenig von unseren Eindrücken widerspiegeln.

Samstag, 20.07.2002

Am Bluewater-River sind wir in südlicher Richtung zu einem Pow-Wow-Fest der Indianer gefahren. Hierbei handelte es sich um einen traditionellen Tanzcontest vom Kleinkind bis zum Greis in herrlichen Indianerkostümen, der das friedliche Zusammenleben aller Völker und Kulturen fördern will.

Anschließend fuhren wir zu einem La Cross-Turnier. Hierbei handelt es sich um einen Nationalsport für Kids, die in der Halle auf Asphalt oder Beton teilweise schon recht brutal eine Art Eishockey ohne Kufen aber mit Schmetterlingsfängern spielen.

Beim Wing-Essen (Lemon-Pepper schmeckt am besten!) in einem Lokal spielten wir Trivia. Hierbei handelt es sich um ein Quiz, bei dem man über eine drahtlose Tastatur via Fernseher landesweit mitmacht und um so erfolgreicher ist, je schneller man die Antwort weiß.

Alina und Wolfgang fahren dann zum Golfen.

Nach ihrer Rückkehr erleben wir zwei typische Freizeitvergnügungen der Kanadier.

Auf der Pferderennbahn hatten sich Tausende von Familien eingefunden. Kurze Hosen überwogen. Gewettet haben Kind und Kegel.

Im Tribünengebäude befand sich das größte Automaten-Casino, was wir je gesehen hatten. An Hunderten von Slotmachines saßen vornehmlich ältere Damen und fütterten aus vollen Eimern ihre Maschinen.

Sonntag, 21.07.2002

Nach Michael Schumachers 5. Weltmeistertitel fuhren wir zum Pinary Park im Nordosten von Sarnia am Lake Huron. Leider konnten wir nur kurze Zeit Kanu fahren, da ein heftiges Gewitter aufzog.

Im Hafen von Sarnia konnten wir noch das Ende eines Rip-Festes erleben, bei dem alle möglichen Rip-Bräter ihre Künste unter Beweis stellen mussten und der Beste prämiert wurde.

Bei East Side Mario´s gab es leckere Hähnchen.

Montag, 22.07.2002

Häufige Regenschauer. Am Abend zum Baden an den Lake Huron gefahren.

Anschließend zog ein heftiges Gewitter auf.

Dienstag, 23.07.2002

Den Tag über fuhren wir ins Ford-Museum und Greenfield-Village nach Dearborne bei Detroit. 

Abends gab es in Sarnia bei Stokes Chicken Wings und Nachos.

Den Sonnenuntergang erlebten wir wie zig andere Kanadier bei starkem  Wind aus dem Auto heraus am Blue Water River bzw. am Lake Huron. Offensichtlich das Abendvergnügen schlechthin.

 

Mittwoch, 24.07.2002

Ein letztes Mal morgens bei Tim Hortons zum Frühstück eingekauft.

  

Nachmittags fuhren wir zu einer Minigolfanlage mit äußerst realistischen, uns Europäern völlig unbekannten Bahnen.

Gleich nebenan konnten wir im Baseball-Simulator erkennen, wie hart dieser Sport ist und welche Belastung Knochen und Bänder ausgesetzt sind.

Abends hatte Gabi zum Abschiedsessen überbackenen Fisch und Salat gemacht.

Donnerstag, 25.07.2002

Tschüss Wolfgang. Es war super, was du uns alles gezeigt hast und was wir erleben durften! Du warst der beste Reiseleiter Ontarios. 1000 Dank!

Ein Tipp zum Dank: LSF 20 ;-)

Früh morgens verlassen wir mit unserm Mietwagen Sarnia und Ontario in Richtung Niagara-Fälle.

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typische Straße in Sarnia

 

 

 

 


Drachenboottraining im Hafen von Sarnia